London – Die Stadt der Derbys

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Die englische Hauptstadt London ist einer der Hotspots auf dieser Welt. Egal, ob auf dem Finanzsektor, in der Kunst oder Kultur, die Stadt an der Themse gehört überall mit zu den angesagtesten Orten. Das gilt auch für den Sport.

Die englische Hauptstadt London macht nicht nur mit sportlichen Großereignissen wie Olympischen Spielen auf sich aufmerksam, sondern auch mit ihrem breiten Fußball-Angebot über das ganze Jahr.So finden sich im Stadtgebiet allein zwölf Klubs, die aktuell im englischen Profifußball spielen. Damit kann sich London auch als die Welthauptstadt des Fußballs bezeichnen.Historisch gesehen ist diese Aussage jedoch nicht haltbar. Vor allem die Fußballfans in Manchester und Liverpool würden da wohl mit aller Macht widersprechen. Sowohl an Titeln als auch an Historie können die Londoner Klubs nicht ansatzweise mithalten. Mit dem FC Chelsea konnte 2012 erst ein Verein aus London die Champions League oder den Vorgängerwettbewerb, den Europapokal der Landesmeister, gewinnen.Allein der FC Liverpool und Manchester United konnten schon neun Triumphe feiern. Dazu stellen die beiden Teams mit 38 englischen Meisterschaften den aktuellen und ehemaligen Rekordmeister. In London konnte man insgesamt erst 21 Mal die Meisterschaft bejubeln. Kein Wunder also, dass die Fans aus Liverpool und Manchester über London als Fußballhauptstadt nur lachen.Nicht einmal geschichtlich kann London besonders punkten. In der Liste der zehn ältesten Vereine der Welt, die vom FC Sheffield angeführt wird, ist kein einziger Londoner Verein zu finden. Aber nichtsdestotrotz, eine derartige Dichte an Profiteams findet sich nirgends auf der Welt. Daher gibt es kaum ein Wochenende, an dem in London nicht ein Derby ansteht. Die emotionale Bedeutung des Fußballs für die Londoner bekommt damit einen ganz besonderen Stellenwert. Daher kann man sagen, rein quantitativ trägt London den Titel der Fußball-Welthauptstadt zurecht. Die Hauptstadt der Derbys ist es sowieso.SPORT1 präsentiert die zwölf Profiklubs aus London und wie sich ihre Fans über das Londoner Stadtgebiet verteilen.Die zwölf Londoner Profiklubs in alphabetischer Reihenfolge (Stand: Juli 2019)AFC WimbledonGründungsjahr: 2002Stadtteil: Kingston upon ThamesStadion: Cherry Red Records StadiumLiga: Football League OneSpitzname: – Erfolge: Aufstieg in die Football League OneGrößter Rivale: Milton Keynes DonsDer AFC Wimbledon ist der jüngste, aber auch einer der interessantesten Vereine in der Londoner Fußballwelt.Ursprünglich gab es den FC Wimbledon der von seiner Gründung 1889 bis 2004 in Wimbledon ansässig war, und eine breite Fanbasis hatte. Allerdings bereitete das Stadion Probleme. Das seit 1912 genutzte Stadion Plough Lane wurde zu klein, weshalb man 1991 in den Selhurst Park umzog, den man sich mit Crystal Palaca teilen musste.Das nahmen die Klubverantwortlichen zum Anlass, im Jahr 2003 nach Milton Keynes umzuziehen. Die zurückgebliebenen Fans konnten ihrem Verein den Umzug aber nicht verzeihen und beschlossen, einen eigenen Klub zu gründen – eben den AFC Wimbledon. Die Gründung erfolgte bereits vor dem endgültigen Umzug nach Milton Keynes und entfachte von Anfang an ein großes mediales Echo. Die Fans des AFC Wimbledon sind sehr stolz auf ihre Neugründung des Vereins © Getty Images So wurden die ersten Spieler aus mehreren hundert Bewerbern gecastet. Dazu erwarb sich das Fanprojekt von Anfang an große Sympathien als Gegenentwurf zum Kommerz im modernen Fußball. Die Heimspiele fanden regelmäßig vor vollen Zuschauerrängen statt. Dazu waren die Fans bereit, höhere Eintrittspreise zu bezahlen, um ihren Vereine zu unterstützen.Die Unterstützung macht sich bezahlt. Mittlerweile spielt der AFC Wimbledon in der drittklassigen Football League One. In der Saison 2016/17 kam es zu dem sehnlichst herbeigesehnten Duellen mit den Milton Keynes Dons, dem ehemaligen FC Wimbledon. Beim ersten Aufeinandertreffen behielten die Dons noch mit 1:0 die Oberhand.Aber am 38. Spieltag war es soweit. Mit 2:0 setzte man sich im Heimspiel gegen den ungeliebten Vorgänger durch. Zwar stand man zu Saisonende hinter den Dons, aber der erste Sieg war Balsam auf die verletzte Fanseele in Wimbledon. Zusätzliche Genugtuung erfuhren die Wimbledon-Fans in der darauffolgenden Saison. Die Milton Keynes Dons stiegen ab, womit der AFC Wimbledon nun die wahre Nummer eins ist – nicht nur in Wimbledon, sondern auch im Duell mit der eigenen Geschichte.Dazu hat der AFC Wimbledon mit 78 Spielen ohne Niederlage (69 Siege, neun Unentschieden) den englischen Rekord aufgestellt.Charlton AthleticGründungsjahr: 1905Stadtteil: CharltonStadion: The ValleyLiga: Football League ChampionshipSpitzname: The AddicksErfolge: FA Cup 1947Größter Rivale: FC MillwallCharlton Athletic ist der klassische Mittelklasseverein in London. Zumeist spielt man in der zweiten Liga, allerdings mit Ausrutschern nach unten sowie oben. Dabei sah zwischendurch alles ganz anders aus. Im Jahr 1936 erreichte man den Aufstieg in die First Division, die bis zur Gründung der Premier League die höchste englische Spielklasse darstellte.Dort etablierte man sich und feierte 1947 mit dem Gewinn des FA Cups sogar den größten Vereinserfolg. 1957 kam es dann aber zum ersten Abstieg aus der Eliteliga. Wurde der Abstieg anfangs eher noch als Betriebsunfall abgetan, sollte sich Charlton Athletic davon lange Zeit nicht mehr erholen.Zwar gehörte der Klub bis in die späten 1960er Jahre zu den besten Teams in der zweiten Liga, der Aufstieg gelang aber nie. So kam der Verein auch langsam finanziell immer mehr in Schieflage, der durch den Abstieg 1972 noch verschärft wurde. 1984 musste der Verein sogar Insolvenz anmelden und wurde als Charlton Athletic (1984) Ltd. neu gegründet. Charlton Athletic hat eine lange Vergangenheit, die aber in jüngerer Zeit nicht mehr vom ruhmreichen Glanz vergangener Tage geprägt ist © Getty Images Dazu wurde auch die Lage um das Stadion immer prekärer. Notwendige Renovierungen konnten nicht durchgeführt werden, da die Gelder fehlten und die Stadt sich weigerte, einzuspringen. Erst nachdem die Fans eine eigene Partei gegründet hatten – die Valley Party – die auch prompt in den Stadtrat von Greenwich gewählt wurde, wurde die Renovierung doch noch genehmigt.Die Rückkehr ins neue alte “The Valley” war dann auch so etwas wie die Initialzündung. Das Team verbesserte sich stetig und feierte 1998 die vielumjubelte Rückkehr in Englands höchste Spielklasse. Nach dem direkten Abstieg konnte man nur ein Jahr später wieder in die Premier League aufsteigen und sich dort für sieben Spielzeiten halten.Im Jahr 2007 musste man aber wieder den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit antreten und ist mittlerweile eine Fahrstuhlmannschaft zwischen zweiter und dritter Liga geworden. Aktuell ist man wieder in der drittklassigen Football League One im Einsatz.Jetzt aktuelle Fanartikel der internationalen Top-Klubs bestellen – hier geht’s zum Shop! | ANZEIGECrystal PalaceGründungsjahr: 1905Stadtteil: South NorwoodStadion: Selhurst ParkLiga: Premier LeagueSpitzname: früher The Glaziers, jetzt The EaglesErfolge: FA-Cup Finale 1990, 2016Größter Rivale: Brighton & Hove AlbionCrystal Palace hat seine Anfänge in der Leichtathletik. Um 1900 herum wurden im gleichnamigen Leichtathletikstadion zahlreiche Sportveranstaltungen ausgetragen, die sich als äußerst profitabel erwiesen. Daher beschloss die Betreibergesellschaft, einen Fußballverein zu gründen, um so über die Heimspiele regelmäßig weitere Einnahmen zu generieren.Zuerst reagierte die FA noch sehr ablehnend auf einen von einem Unternehmen gegründeten Verein. Aber mit der Unterstützung von William McGregor, dem Präsidenten von Aston Villa, konnte die FA umgestimmt werden. Allerdings verging eine lange Zeit, bis der Verein auf sich aufmerksam machen konnte. Es dauerte bis 1969, bis sich Crystal Palaca erstmals sportlich für die höchste Liga qualifizieren konnte. Vier Jahre konnte man sich dort halten, ehe man wieder in die zweite Liga musste.Mit einem symbolischen Neuanfang wollte man den direkten Wiederaufstieg angehen. Teil dieses Neuanfangs waren auch ein neues Wappen und eben der Spitzname “The Eagles”. Allerdings stand man am Ende der Spielzeit auf einem Abstiegsplatz und wurde direkt in die dritte Liga durchgereicht. Erst 1977 konnte man sich wieder für

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