Union gegen Hertha: Fußballvölker der Welt – schaut auf diese Stadt

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Das Spiel kommt spät, in mancherlei Hinsicht sogar zu spät. Vielleicht wäre es sinnvoller gewesen, es nicht Anfang November auszutragen. Sondern am letzten August-Wochenende, als in aller Welt “Derbys” oder “Clásicos”, wie sie in Lateinamerika genannt werden, ausgetragen wurden.Der FC Arsenal und Tottenham Hotspur trafen sich zum North-London-Derby; in Glasgow stieg das Old Firm zwischen den Rangers und Celtic; in Buenos Aires feierten River Plate und Boca Juniors den x-ten Súper-Clásico, in Italiens Hauptstadt begingen Lazio Rom und die AS Roma das Derby della capitale, in Wien stritten Austria und Rapid – und in Montevideo legten Nacional und Peñarol das älteste nicht-britische Derby der Welt neu auf, erstmals ausgetragen im Jahr 1900.Oder wäre das zu viel der Begleitung gewesen für Union gegen Hertha BSC, das jüngste aller Lokalderbys? Obwohl man ein paar subordinierte Duelle gar nicht eingerechnet hat? Das im Baskenland zwischen Athletic Bilbao und Real Sociedad zum Beispiel, oder das Nord-Süd-Derby Italiens zwischen Juventus Turin und Neapel. Schon gar nicht die Klassiker Kroatiens (Hajduk Split gegen Dinamo Zagreb) und Kolumbiens (Atlético Nacional gegen Millonarios Bogotá), die ebenfalls am letzten August-Wochenende stattfanden? Vielleicht muss es auch so sein, dass das deutsche Hauptstadtduell zwischen dem 1. FC Union Berlin und Hertha BSC an diesem Samstag (18.30 Uhr) weltweit exklusive Aufmerksamkeit erhält – und ausgerechnet kurz vor dem 30. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer aufgenommen wird in den Kreis der weltweit beachteten Derbys? Frei nach dem ehemaligen Bürgermeister Ernst Reuter: Fußballvölker der Welt – schaut auf diese Stadt!Ganze Bücher sind über Derbys geschrieben worden. Das umfangreichste dürf

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